Wenn wir Eltern werden, löst das bei vielen von uns Ängste aus.

Bei mir war es so, als wir mit jedem Kind (ich habe drei) das Krankenhaus verließen. Wenn wir einen oder zwei oder drei zusätzliche Passagiere mitnehmen, steigt die Gefahr um das Zehnfache. Ich wurde mir nicht nur meines eigenen Fahrverhaltens bewusst, sondern auch jedes andere Auto um uns herum und jede Unebenheit auf der Straße.

Natürlich war das noch nicht alles.
Es gab Momente, in denen sich ein weinendes Kleinkind durch nichts beruhigen ließ.
Oder als ich einen meiner Zwillingsjungs im Walmart verlor.
Oder als sie zum ersten Mal in den Bus stiegen.
Oder bei einem Freund spielen gehen.
Oder sich für etwas Neues ausprobieren.
Oder zu einem Tanz gehen.
Oder eine Freundin oder einen Freund haben.
Oder ein Auto fahren.
Oder einen Job anfangen.

All diese Momente sind ein normaler Teil der Elternschaft, aber das bedeutet nicht immer, dass wir sie gut bewältigen.

Sie fühlen sich groß an. Für manche von uns sind sie überwältigend.

Und je nach unseren eigenen früheren Erfahrungen oder Ängsten können wir jedem dieser Momente zusätzliches Gewicht verleihen.

Und je weniger Kontrolle wir über eine Situation haben, desto ängstlicher werden manche von uns. (Oh, wie ich euch Eltern beneide, die sich nicht unterkriegen lassen.)
Und je älter deine Kinder werden, desto weniger Kontrolle hast du.

Du kannst nicht jedes Gespräch oder jede Interaktion kontrollieren, wenn sie zur Schule gehen, so wie du es konntest, als sie noch auf dem Spielplatz waren.
Du kannst nicht jede Entscheidung oder Umgebung kontrollieren.

Also musst du dich daran erinnern, eine Sache zu tun, die so unglaublich schwer ist, wenn du dich ängstlich fühlst. (Ich zögere sogar, es zu schreiben, weil ich weiß, dass es Fälle gibt, in denen es scheitern könnte.)

Aber hier ist es, du musst vertrauen.

Du musst deinem Kind vertrauen. Auch wenn sie oder er es vermasseln könnte.
Und du musst Gott vertrauen. Auch wenn das Ergebnis anders aussieht, als du es dir vorstellst.

Denn es gibt eine größere Geschichte.
Dein Kind wird geformt, um der Erwachsene zu werden, der es sein soll.

Und du wirst zu der Art von Elternteil, die du jetzt und für dein zukünftiges erwachsenes Kind sein musst.

Es wird einige Dinge geben, die sich wirklich groß anfühlen und dich beunruhigen. Und manchmal sind sie das auch.
Aber es wird auch Dinge geben, die im Nachhinein betrachtet gar nicht so schlimm sind.

Aber durch all das hindurch können wir Frieden erfahren. Denn egal, wie groß sich der Moment anfühlt, es gibt eine Hoffnung und eine Geschichte, die größer ist als das, was in diesem Moment passiert.

Bildquelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/gesichtslos-innen-wohnung-zuhause-6624322/

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